Drei Mitarbeiterinnen der Griesson - de Beukelaer Qualitätssicherung bei einer Verkostung.

25.08.2009

Keine Sorge wegen Acrylamid

Behördliches Minimierungskonzept erfolgreich

05.03.2009: Heute hat das Bundesamt für Verbraucherschutz (BVL) Werte für den Acrylamid-Gehalt einzelner Produkte veröffentlicht. Sie zeigen deutlich: Es besteht kein Anlass für Verbraucher, sich Sorgen zu machen. Das gemeinsame Minimierungskonzept der deutschen Behörden und Hersteller war erfolgreich und hat Acrylamid in Kartoffelchips und Feinen Backwaren immer weiter reduziert. Acrylamid entsteht bei der Herstellung/Zubereitung von Lebensmitteln, gerade auch in der heimischen Küche (z.B. Bratkartoffeln, Toast). Es ist in einer Vielzahl von Lebensmitteln zu finden. Die Gehalte sind so gering, dass alle Produkte unbedenklich verzehrt werden können. Die Hersteller von Kartoffelchips und Feinen Backwaren haben seit der Entdeckung von Acrylamid im Jahr 2002 die Gehalte in ihren Produkten kontinuierlich gesenkt, so dass sie schon seit Längerem weit unter den amtlichen Signalwerten liegen. In Deutschland sind die Werte so niedrig wie sonst nirgendwo. Dies ist ein großer Erfolg für den gesundheitlichen Verbraucherschutz.

 

Das Bundesamt für Verbraucherschutz (BVL) hat heute für einzelne Produkte wie Kartoffelchips und Weihnachtsgebäck Acrylamidgehalte veröffentlicht. Die Publikation zeigt Einzelmesswerte auf einer großen Bandbreite. Die Werte bei Kartoffelchips schwanken von Tüte zu Tüte. Schwankungen der Acrylamidgehalte sind bei der Verarbeitung NATÜRLICH. Denn beim Rohstoff Kartoffel handelt es sich um ein NATURprodukt, so dass auch seine chemische Beschaffenheit je nach Ernte und regionaler Herkunft von Jahr zu Jahr unterschiedlich ist. Bei den geprüften Feinen Backwaren sind die Werte ohnehin niedrig und variieren ebenfalls von Produkt zu Produkt, auch aufgrund unterschiedlicher Herstellungsverfahren.

 

Acrylamid kommt aber nicht nur in diesen Produkten, sondern u.a. in Kaffee, Brot, Knäckebrot, Toast, im Haushalt hergestellten Bratkartoffeln, Pommes Frites und vielen anderen erhitzten Produkten vor. Es wird nicht zugesetzt, sondern entsteht erst bei der Herstellung/Zubereitung von Lebensmitteln.

 

Seit 2002 haben die Hersteller über 25.000 Messungen und Versuche durchgeführt, die eine deutliche Kurve nach unten zeigen. Sie sind z.B. für Kartoffelchips auf den Internetseiten des BDSI dokumentiert: www.bdsi.de.

 

Die Acrylamidgehalte konnten im Laufe der Jahre kontinuierlich gesenkt werden. Bei Kartoffelchips liegen sie im Durchschnitt mit weniger als 400 mg/kg weit unter dem amtlichen Signalwert von 1.000 mg/kg. Auch in Feinen Backwaren zeigt sich, dass dank intensiver Kontrolle und verbesserter Herstellungsmethoden immer weniger Acrylamid entsteht, so dass sogar die amtlichen Signalwerte kontinuierlich gesenkt werden konnten.

 

Die Veröffentlichung durch das BVL sorgt für noch mehr Transparenz in der Verbraucherinformation. Sie stellt klar: Alle Produkte, deren Werte angegeben wurden, sind sicher. Sie können unbedenklich verzehrt werden. Verbrauchersorgen sind unbegründet.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bvl.de


Quelle:
Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie eV (BDSI): www.bdsi.de
Bundesamt für Verbraucherschutz (BVL): www.bvl.de

 

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